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Das Tonfeld
 

Das Tonfeld ist ein rechteckiger Kasten, der ebenmäßig mit weichem, gut formbarem Ton gefüllt ist. Der Klient/Die Klientin "arbeitet" mit geschlossenen Augen am Tonfeld. Das Wahrnehmen und Tun über die tastenden und formenden Hände steht im Mittelpunkt. Der Rahmen des begrenzten Tonfeldes zeigt den suchenden Händen zwar einerseits Grenzen auf, gleichzeitig bietet die Tonfläche jedoch freien Raum für die eigene kreative Entfaltung.

Der formbare Ton lädt ein zu "Gehversuchen" und Erprobungen, er nimmt jede Berührung auf und gibt Raum für Ausdruck und Gestaltung sowie Rückbau und Neuausrichtung.

Der Klient/Die Klientin wird in jeder Phase durch die Therapeutin aufmerksam begleitet, unterstützt und ermuntert. Durch die Arbeit am Tonfeld erfährt der Klient/die Klientin im unmittelbaren Erleben "Einblicke" in verdeckte, bisher noch nicht erschlossene Gefühls- und Denkschichten.